Aktuelles

08.06.2017

UWG kritisiert weiterhin den Standort der neuen Feuerwehr Zetel

Durch die aktuelle Planung der Kapels Architekten zu der neuen Zeteler Feuerwehr ist der UWG Zetel-Neuenburg wieder bewusst geworden, dass auf dem geplanten 4.000 m² großen Gelände die Feuerwehr keine Erweiterungsmöglichkeiten hat: Für Schwerpunktfeuerwehren dieser Größenordnung wie in Zetel sollte ein abgeschlossenes Gelände einschl. Gebäude, Parkplatz und Übungsfläche von min. 5.000 m² vorgehalten werden.

Die Unterbringung der eigentlichen Feuerwehr, einem großen Schulungsraumes mit 120 m², Räumlichkeiten für den Spielmannszug und eines Katastrophenschutzraumes ist diese Feuerwehr schon ´ne große Nummer. Allerdings nur mit 6 Toren für Boxen der Fahrzeuge, das ist unserer Meinung zu wenig. Selbst der Neubau in Neuenburg hat schon 4 Tore. Feuerwehren mit dieser Größe und deren Aufgaben benötigen zukunftsorientiert 8 Tore. Hier verbaut sich die Zeteler Feuerwehr die Zukunft!

Auch dazugehörige Räumlichkeiten, zum Beispiel für die Unterstellmöglichkeiten für Jugendfeuerwehr, haben direkt bei der Feuerwehr schon keinen Platz. Vor und während des Zeteler Marktes und beim Abbau ist keine sichere Zu- und Abfahrt der Feuerwehrleute und umgekehrt der Einsatzfahrzeuge durch die zu schmale Ausführung gewährleistet, da kein Begegnungsverkehr stattfinden kann. Auch mit der geplanten teuren total praxisfremden Ampelanlage/Signalleuchte sehen wir große Probleme auf dieser 75 m langen Zufahrt und Einsatzspur. Falls es während des Marktes zu einem Einsatz kommt, könnten viele Besucher und Fahrzeuge einen sicheren Einsatzweg behindern, sowas kann man nicht üben und durch Halteverbote verbieten.

Die Feuerwehrmannschaft freut sich, das sie was Neues kriegen und übersehen aber die Chance auf einem anderem größeren Grundstück, was zukunftsorientiert sein würde! Wir von der Unabhängigen Wählergemeinschaft Zetel-Neuenburg hatten bereits im November ´16 einen Antrag zur Überprüfung anderer Standorte beantragt. Dieser wurde von der SPD/FDP Mehrheitsgruppe samt des Bürgermeisters stumpf abgelehnt.

Wir könnten uns für ein neues Feuerwehrgebäude folgende vier Standorte vorstellen:

Aber keiner dieser nur vier Möglichkeiten hatte die Chance, ein neuer Standort für unsere freiwillige Feuerwehr zu werden. Man hat sich einmal was in den Kopf gesetzt und das muss dann knallhart durchgesetzt werden. Wir und auch andere Parteien hätten gern auch einem Alternativ-Standort eine Chance gegeben. Durch den jetzigen Standort ist unsere Feuerwehr nicht zukunftsfähig und es entstehen Mehrkosten durch Zukauf von Flächen für die Zufahrt, einer Signalanlage und sicherlich auch durch die zweigeschossige Bauweise. Die Gemeinde wünscht sich eine innerörtliche Verdichtung, aber die Mehrheitspartei nutzt nicht die Chance, diese Fläche mit Wohnraum bebauen zu lassen.